FinDom ist Toxisch

FinDom ist Toxisch

Vor ein paar Jahren habe ich auf Instagram ein Model kennen gelernt, welches ihren Weg zu OnlyFans gemacht hat. Über dieses Model lernte ich ihren Mann und später eine dominante Freundin kennen. Diese Freundin war auf MoneyDomDirectory aktiv und als ich mich da aus kreativen Gründen angemeldet hatte, verstand ich schnell die Verbindung zu Twitter, also der Plattform die heute (leider) X heißt.

Was mir sowohl auf Twitter, als auch auf X aufgefallen ist: Die Plattformen sind toxisch! und ich glaube es liegt nicht daran, dass die FemDom / FinDom Herrinnen und Herren toxisch sind.

Plattformen nicht für den Fetisch

Offen gesprochen: Ich kann den Fetisch nicht nachempfinden. Warum mag es jemand sein Geld abzugeben? Das hat ja nichts mit devot sein zu tun. Ich mag auch,d ass es dominanten Personen gut geht, aber auch devoten. Und dafür muss ich kein Geld ausgeben.

Das Problem ist, selbst wenn ich es nicht verstehe, verstehen es ja andere Menschen und leben es. Ich glaube aber, dass dabei viele Männer sind, die über Geld auf der Suche nach Zuneigung und auch einer dominanten Spielpartnerin oder eines dominanten Spielpartners sind. Verstehe ich auch, dann sind wir aber schneller im bezahlten, semi bis professionellen FemDom. Zumindest wenn es gut gemacht ist.

Leider benutzen viele Menschen FinDom als Ersatz für einen Job und das sollte es nicht sein. Natürlich kann es nett sein, wenn jemand die neue Tasche oder auch nur die Tankfüllung schenkt, aber davon leben? Risky! Und dann ist auch der Druck hoch. Nicht der Druck zu leisten, sondern viele Männer um “initiale Kosten” oder “ich will das aber” abzuziehen oder über seine eigenen Grenzen zu gehen und auf einmal Pornos von sich zu verschicken!

Beleidigungen, Missgunst und keine Grenzen

In keiner anderen Welt habe ich so oft mit bekommen, dass Accounts von anderen Personen, die exakt das Selbe machen gemeldet wurden und damit auch gesperrt wurden. In denen dominante Personen sich gegenseitig öffentlich zickig stritten und darüber sprachen, dass eine andere dominante Person dieses oder jenes nicht verdient hätte. In denen man nicht geschaut hat, wie man gemeinsam Spaß hat.

Es gibt öffentliche ChatRäume oder Gespräche an denen man feststellt, dass hier teilweise Stundenlang nur darüber gesprochen wird, dass schon wieder nichts los ist, jemand nicht gezahlt hat oder die privaten Probleme eine dominante Person grade erdrücken.

Sklaven sagen sie sind am Ende und werden immer weiter und weiter gezwungen Dinge zu tun und die Thematik des echten Blackmnailings, dass in diesen Kreisen auch Existiert möchte ich gar nicht ansprechen.

Die Art und Weise wie man mit einander als devote und Dominante Personen sprechen kann, muss nicht so krass sein. Die Art und Weise wie Dominante Personen unter sich oder devote personen unter sich argieren muss überhaupt nicht toxisch sein!

Scam

Und dann haben wir auf beiden Plattformen die ich kenne (ich wette es gibt mehr) die Probleme mit dem Spam und dem Scam. Grade durch mein verhasstes Thema KI, finden wir immer mehr Menschen, die mit Dom und Co nichts zu tun haben, sich einfach eine Hand von Bildern geniert oder gestohlen haben und willigen und horny Männern das Geld aus der Tasche ziehen. Und die sind anschließend alle nicht so gut drauf zu sprechen.

Da ist doch kein Fetisch hinter, das ist einfach eine Abzockmasche.

Fazit

Ich glaube es gibt dominante Menschen und devote Menschen, die über den Austausch von Geld tatsächlich eine D/s Beziehung aufbauen können, ich glaube aber, dass das in der Blase leider sehr, sehr wenig Personen wirklich tun. Ich kenne einige davon. Auf beiden Seiten. Die gehen fair und ehrlich mit einander um und vertrauen sich. Einige der Menschen wissen viel privates über mich und sind echt nett, aber andere sind auch einfach unangenehm. Sowohl zu mir, als auch zu anderen.

Aber ein Großteil der Menschen sieht das schnelle Geld…

Fin.

PS: Das Bild wurde von ChatGPT generiert.

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