15. Oktober 2026
Vertrauen ist wichtig

Ich gehöre glaube einer komischen Gruppe von devoten Menschen an. Ich suche nach der Möglichkeit devot zu sein und nicht danach mich sexuell befriedigen zu lassen oder zu befriedigen.
Viele Menschen, die ich kenne, versuchen über BDSM Aktivitäten ihre körperlichen Bedürfnisse zu bedienen. Dabei ist besonders wichtig, dass am Ende ein Orgasmus steht und dass das Ganze den Rahmen des Spiel hat.
Als Gegenstück suche ich nach jemandem der mich gefühlt 24/7, also im Total Power Exchange, was man auch TPE nennt, führt. Ich möchte dabei aber niemandem auf den Sack gehen.
Selbst wenn ich niemanden finde, der das mit mir ausleben kann und möchte, ist mein nächster Wunsch eine reale Session. Und egal ob man die bezahlt oder freundschaftlich annimmt ist der Fokus leider oft bei Themen die mich nicht reizen:
- PetPlay
- Sadismus
- Fisting
- Beleidigung
- Erniedrigung
Ich kann damit leider gar nichts anfagen. Ich habe auch schon nach einer professionellen Lösung gesucht. Am besten passt dazu eine Liedzeile der Band „Janus“ namens „Kafka“ in welchem sie singen: „Doch die Huren von Heute sind ihm zu professionell!“. Ich glaube die meisten Sexarbeiterinnen im BDSM Bereich sind Dienstleisterinnen, die versuchen das zu erfüllen, dass die meisten Männer suchen. Erniedrigung und körperliche Züchtigung.
Selbst im Pornobereich ist das mittlerweile das Thema neben Goonen, was ich wenigstens auch spannend finde, auf diese langweiligen Themen reduziert.
Meine Wünsche habe ich ja schon in dem Beitrag was ich suche zusammengefasst.
Vor ein paar Tagen habe ich eine gute Freundin gefragt, ob ich ihr in einer Session dienen kann, weil ich ihr vertraue und weiß, dass sie wirklich etwas besonderes ist und mich mit Eleganz zu einem besseren Sklaven und Menschen formen könnte, ohne dass Sex in der ersten Reihe auftaucht.
Sie hat mir gesagt, dass sie darüber nachgedacht hätte, allerdings hat sie sich dagegen entschieden, weil ihr unsere Freundschaft im Weg steht. Diese ist scheinbar auch wichtiger, was ich persönlich sehr gut finde, mich aber trotzdem irgendwie ein bisschen verletzt hat.
Ich habe darüber nachgedacht. Wer mich kennt weiß, dass ich jemand bin der schnell eine Beziehung aufbaut. So bin ich und das finde ich auch irgendwie wichtig. Und für mich ist es unfassbar wichtig, dass Dinge im Rahmen von Vertrauen geschehen. Demnach ist es für mich auch wichtig, dass eine potentielle Dom / sub Beziehung mit Vertrauen beginnt. Ich möchte gerne jemandem dienen, der mir zuhört, der daran interessiert ist, dass ich besser in meinen Aufgaben werde und von dem ich parallel auch genug Vertrauen bekomme, dass ich wirklich etwas machen kann, dass es der Person etwas bringt und besser geht. Das funktioniert nicht, wenn es zu oberflächlich ist.
Demnach habe ich für mich entschieden: Es wird unfassbar schwer bleiben, jemanden zu finden der sich auf mich in real einlässt, weil die meisten Menschen halt nur spielen wollen, aber dafür ist es deutlich intensiver, wenn man dieses Spiel und diese Bindung einmal erreicht hat.
Aber vielleicht lasse ich mich darauf ein mehr Dinge mit Menschen auszuprobieren und einfach zu gucken, ob ich doch andere Dinge mag…
Oder ich mache das mit der Person, mit der ich den Rest auch gerne machen möchte…
fin.